
In der Klinikschule werden hauptsächlich Kinder und Jugendliche beschult, die stationär in der Klinik behandelt werden.
Die Schüler kommen aus folgenden schulischen Einrichtungen:
- aus dem Primarbereich
- aus dem Sekundarbereich I
(Haupt-, Real-, Gesamtschüler und Gymnasiasten)- aus dem Sekundarbereich II
(Berufskolleg, Gesamtschüler und Gymnasiasten)- aus den Förderschulbereichen
- aus Projekten der Bundesagentur für Arbeit, der Jugendhilfe und anderen Projekten
Die Schüler werden im Klassenverband, in Kleingruppen, im Einzel- und Förderbereich von 21 gut ausgebildeten Lehrern beschult. Es gilt grundsätzlich das Klassenlehrerprinzip.
Der Unterricht orientiert sich an den Richtlinien und Lehrplänen der für den Schüler zuständigen Schule. In jedem Fall ist die spezifische Erkrankung des einzelnen Schülers zu berücksichtigen.
Zusätzlich können die Schüler an folgendem projektorientierten Unterricht teilnehmen wie z.B. Computer/Schülerzeitung, Rollenspiel/Film usw.
Das Hauptanliegen der Schule ist die unterrichtliche Grundversorgung während des Klinikaufenthaltes im therapeutischen Kontext.
Wesentliche Zielsetzungen sind:
- Abbau von Schulängsten
- Schaffung von Selbstvertrauen
- Förderung der schulischen Motivation
- Leistungssteigerung
- Einhaltung von Regeln
- Findung des adäquaten Förderortes usw.
Die Schüler sollen nach Möglichkeit soweit gefördert werden, dass sie den Anschluss an den Leistungsstand ihrer Heimatschule halten können. Gezielte Beobachtung und kontinuierliche Beschreibung des Lern- und Leistungsverhaltens sowie des Sozialverhaltens sind dabei unabdingbar und hilfreich, auch im Hinblick auf die weitere Beschulung nach der Entlassung der Schüler.
Besonders wichtig ist die enge Zusammenarbeit mit dem Fachpersonal der Klinik, den Eltern, den Schulen und den Institutionen der Jugendhilfe.
Kontakt
Telefon 02365 - 802-4431
Fax 02365 - 802-4435
E-Mail: sfk.marl@t-online.de