
Auf der geschützten, gemischtgeschlechtlich belegten Station 7 C werden Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren behandelt. Die Station arbeitet nach einem überwiegend verhaltenstherapeutischen Konzept.
Dabei finden in erster Linie Patienten Aufnahme, bei denen mangelnde verbale Interventionsmöglichkeiten bestehen.



Die häufigsten Störungsbilder sind:
- Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen
- affektive und schizophrene Psychosen
- neurotische Verhaltensstörungen
- zwanghafte Verhaltensstörungen
- autistische Verhaltenstörungen
Räumlich umfasst die Station:
- sechs Patientenzimmer (in der Regel Doppelzimmer)
- ein Dienstzimmer
- eine Küche
- einen Essraum
- einen Aufenthaltsraum
- einen Spielraum
- zwei Therapeutenzimmer
Hinzu kommen gesonderte Toiletten- und Waschräume für Jungen und Mädchen. Im Keller befinden sich außerdem überstationär nutzbare Räumlichkeiten für Werken und Entspannung.


Entsprechend unserem multiprofessionell zusammengesetzten Behandlungsteam folgt der Gesamtbehandlungsplan der Patienten einem multidimensionalen Behandlungsansatz.
Neben ärztlichen und psychologischen Einzel- und Gruppentherapien werden auf der Station außerdem folgende therapeutische Angebote durchgeführt:
- Lebenspraktisches Training mit Strukturierung des Tagesablaufes
- Soziotherapie
- Beschäftigungstherapie verschiedenster Art
- Snoezeln
Daneben finden von den weiter unten genannten Therapeuten angebotenen Therapieformen statt.


Das Stationsmilieu ist systematisch auf die Behandlung der genannten Patientengruppen mit ihren spezifischen Störungsbildern zugeschnitten.
Entsprechend werden auf der Station folgende Angebote zu lebenspraktischem Training und Sport sowie Freizeit gemacht:
Essenszubereitung und Training des Versorgungsablaufes im Täglichen Leben, Spielnachmittage mit Förderung von motorischen Schwerpunkten sowie Beschäftigung mit verschiedenen Materialien. Weiterhin steht den Patienten das Sozialzentrum „Teepott“ zur Verfügung.
Zusätzlich zu den oben genannten Informationen verweisen wir noch auf die Stationsregeln, die einen klaren, abgesteckten Verhaltensrahmen bieten, in denen es den Jugendlichen leichter gemacht wird, sich in dem Stationskonzept einzufügen und zurechtzufinden.
Es soll hier noch einmal darauf hingewiesen werden, dass die Behandlungsplätze der Station 7 C in erster Linie auf intellektuell benachteiligte Jugendliche zugeschnitten sind.
Neben der Soziotherapie im Stationsalltag zur Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten und Kompetenzen umfasst das Angebot auf der Station 7C
- Einzelpsychotherapie
- Gruppentherapeutische Angebote
- Ergotherapie
- Bewegungstherapie
- Entspannungstherapie
- Reittherapie
- Snoezeln
- Körpertherapie
Die Anmeldung zur stationären Behandlung erfolgt nach einer Stationsbesichtung und einem ausführlichen Vorgespräch, in dem Behandlungsgründe, -erwartungen und –ziele besprochen werden. Im Anschluss erhalten sie die Möglichkeit, sich in Ruhe zu entscheiden, und können dann einen Aufnahmetermin mit uns vereinbaren. Sie können aber auch in der hiesigen Institutsambulanz vorstellig werden, die dann ggf. eine stationäre Aufnahme veranlassen wird. Aufgrund der starken Nachfrage führen wir eine Warteliste, so dass zwischen ambulanter Vorstellung und stationärer Aufnahme mehrere Wochen liegen können. Um diese Wartezeit zu überbrücken, bieten wir Ihnen eine ambulante Betreuung für diese Zeit an.
Wünschenswert sind Krankheitseinsicht bei Patienten und Eltern sowie:
- die Bereitschaft, aktiv bei der Therapie mitzuarbeiten
- die Teilnahme am Gruppenleben
- die Kooperation der Eltern bei Gesprächen, Beurlaubungsregelungen, Angehörigenvisiten u.ä.
- die Bereitschaft, mit möglichen weiteren Stellen, wie z.B. dem Jugendamt zusammenzuarbeiten.
- die Teilnahme an Einzelgesprächen, Gruppengesprächen und stationsübergreifenden Therapie