
Eine große Zahl von Schwierigkeiten infolge seelischer Notlagen kann zur Aufnahme in die Tagesklinik führen. Oft finden wir bei den von uns behandelten Kindern und Jugendlichen mehrere, miteinander zusammenhängende Störungsbilder. Gleich zu Beginn der Behandlung gilt es, die Wünsche und Ziele der verantwortlichen Bezugspersonen – meist sind es die Eltern – genau zu ermitteln. All unsere Angebote können nur dann sinnvoll genutzt werden, wenn sich die Kinder und Jugendlichen freiwillig zur Behandlung entschließen. Alle Bestandteile des Behandlungsangebotes (Schule, Gruppenleben, Therapien, Familiengespräche…) sind untrennbar miteinander verbunden.
Für eine erfolgreiche Behandlung müssen wir uns auf die Bereitschaft zur Mitarbeit aller an einer Problemsituation beteiligten Personen verlassen können.
In unserer Tagesklinik finden Kinder und Jugendliche mit
- hyperkinetischen Syndromen (ADHS / „Zappelphilipps“)
- emotionalen Störungen (zum Beispiel Angststörungen, Depressionen…)
- Störungen der Persönlichkeitsentwicklung
- neurotischen Fehlentwicklungen (Zwangsstörungen…)
- psychosomatischen Störungen (Essstörungen, Schlafstörungen, Einnässen, Einkoten…)
- Störungen nach außergewöhnlichen Belastungen wie Gewalterfahrungen / Verwahrlosung / Vernachlässigung
- Ticstörungen
- psychotischen Störungsbildern
- psychischen Störungen bei hirnorganischen Ursachen
- kombinierten Störungsbildern
für sich und ihre Eltern therapeutisch-pädagogische Hilfe.