Für die Menschen, für Westfalen-Lippe

Die Tagesklinik Gronau

Eingangsbereich der TK-Gronau
Eingangsbereich der TK-Gronau

LWL- Tagesklinik Gronau

Kinder- und jugendpsychiatrische Tagesklinik
 

Bentheimer Straße 20
48599 Gronau
 

Telefon Ambulanz: 02562 – 99218-10
Telefon Tagesklinik: 02562 – 99218-16

Telefax: 02562 – 99218-20

 

Die TK Gronau hat im Mai 2008 ihre Türen für insgesamt 10 Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene im schulpflichtigen Alter von 6 bis 18 (21) Jahren geöffnet. Sie gehört zu der LWL- Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Marl- Sinsen (Haardklinik) und wird vom Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) getragen.

 

 

Was bedeutet „tagesklinisch“?

Das Konzept der Tagesklinik schließt die Lücke zwischen der Versorgung durch niedergelassene ambulante Ärzte und Therapeuten und einer vollstationären Behandlung.

Der Vorteil der tagesklinischen Behandlung besteht darin, dass für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Bezug zu ihrem gewohnten Lebensumfeld erhalten bleibt. Sie bleiben so den bekannten Realitätsforderungen ausgesetzt. 

Die Beziehung zu Eltern und anderen Bezugspersonen bleibt während der gesamten Behandlungsdauer erhalten und Bezugspersonen können intensiver in den therapeutischen Prozess eingebunden werden. Zudem können die erworbenen Kompetenzen direkt erprobt und in den Alltag des Kindes integriert werden.

 

 

Wer wird in der Tagesklinik behandelt?

Eine wichtige Voraussetzung ist die Freiwilligkeit der Patienten, auch wenn sie noch "klein" sind. Häufig kann im Vorfeld der Aufnahme ein Hospitationstermin angeboten werden, damit das Kind ein wenig versteht, was eine tagesklinische Behandlung bedeutet. 

 

Die Mitarbeit des Kindes ist wichtig, weil jedes Kind ein sog. „Wochenziel“ jeden Tag übt, das in enger Absprache der Therapeuten und Pädagogen/ Erzieher mit dem Kind erarbeitet wird. Gegen den Willen des Kindes ist eine Therapie nicht sinnvoll, auch wenn manchmal Eltern denken, man könne ein Kind wie in einer Werkstatt "reparieren":

 

Zur Behandlung kommen Kinder- und Jugendliche/ junge Erwachsene mit folgenden Symptomen:

 

 

  • Ängste, insbesondere soziale Ängste und schulische Ängste (Schulabsentismus)
  • Depressionen oder affektive Störungen, die sich bei Kindern und Jugendlichen in verschiedenster Weise äußern können. 
  • Störungen aus dem Spektrum der Aufmerksamkeitsstörungen (Hyperkinetische Störungen/ ADHS/ „Zappelphilipp“)
  • Psychosomatische Störungen 
  • Beginnende schizophrene Störungen oder psychosenahe Syndrome
  • Zwänge und Tic- Störungen 
  • Störungen der Impulskontrolle
  • Beginnende Essstörungen