
Wir malen nicht was wir sehen,
sondern was wir Denken.
Dieses Denken spiegelt die Konstruktion
unserer eigenen subjektiven Wirklichkeit.
Die themenzentrierte Arbeit mit bildnerischen Mitteln beruht auf der Gestaltung von bewussten und unbewussten konfliktvollen Erfahrungen. Anfangs zu vorgegebenen Themen und später zu eigenen Ideen kann durch Farben, Form, Vorder- und Hintergrund vieles im Bild gesagt oder angedeutet werden, was sich sonst schwer ausdrücken lässt.

"Bilder sind mehr als Sprache. Im Vordergrund meines Denkens stand die Magersucht, wichtiger war aber dann der Hintergrund im Bild: Meine Sorgen, meine Ängste, von meiner Umwelt nicht ausreichend wahrgenommen zu werden“ (S. 15 Jahre)."
Neben der themenzentrierten Arbeit können die Patienten auch die sogenannte Kreativwerkstatt besuchen. Hier können in der freien Arbeit u. a. Leinwände und Seidentücher gestaltet werden, wie auch mit Ton und Speckstein eine dreidimensionale Formensprache angeregt wird.
Dr. Klaus Dieter Joswig M.A.
Pädagoge/Kunsttherapeut